MNU

Auch in diesem Jahr vergab der Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts die begehrten Reisestipendien an das Deutsche Museum nach München. Diese wurden vom Förderverein des Gymnasiums cofinanziert. In Rücksprache mit der Schule konnten 7 Schülerinnen und Schüler mit sehr guten Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern delegiert werden. Einen herzlichen Dank an den Förderverein der Schule und Frau Becker-Peters von der MNU, die sich seit Jahren sehr rührig um die Organisation kümmert. Hier der Bericht von Josephine Bürger:

Im April dieses Jahres hatten sieben ausgewählte, naturwissenschaftlich interessierte Schüler der Jahrgangsstufe 11 die Möglichkeit an dem MNU-Stipendienprogramm in München teilzunehmen. Das Programm welches uns vorab von den Verantwortlichen vor Ort zugeschickt wurde, versprach interessante Führungen durch das deutsche Museum und Experimente sowie Vorträge unter bestimmten Themen. Als Abschluss unserer Zeit in München hatten wir die Aufgabe, innerhalb der folgenden drei Wochen, eine fachliche Arbeit über ein Thema unserer Wahl zu verfassen, welche uns mit etwas Glück ein Stipendium für das Jahr 2017 ermöglichen könnte.

Die Woche die wir in München verbrachten, begann mit der Anreise am Sonntag. Nach einer achtstündigen Zugfahrt waren wir zwar alle müde, ließen es uns jedoch trotzdem nicht nehmen schon einmal einen ersten Eindruck von München zu gewinnen.

Nachdem am Montag alle weiteren Teilnehmer des Stipendiums angekommen waren, stellten wir einander vor und verstanden uns auf Anhieb. Insgesamt waren wir 21 Jugendliche aus ganz Deutschland. Zum besseren Kennenlernen trafen wir uns am Abend zusammen mit unseren zwei Betreuern im Hofbräuhaus zum Essen.

Pro Tag hatten wir meistens zwei Programmpunkte: vormittags eine Führung durch einen der vielen themenspezialisierten Bereiche des deutschen Museums und am Nachmittag Experimente (z.B. mit flüssigem Stickstoff) oder ähnliches. Die Freizeit kam dabei nie zu kurz, die wir nutzen konnten um die Stadt zu besichtigen oder Material für unsere Arbeit im Museum oder der angrenzenden Bibliothek zu sammeln.

Insgesamt war das deutsche Museum ein riesiger und sehr beeindruckender Komplex. Zur Orientierung bekamen wir am Montagnachmittag eine Übersichtsführung, was im späteren Verlauf der Woche trotzdem nicht davor schützte, dass sich der Ein oder Andere verlief. Neben der Physik, auf der das Hauptaugenmerk in unserer Woche in München lag, spielen auch beispielsweise die Biologie und Astronomie, sowie die Luft-, Raum- und Schifffahrt und viele weitere Themen eine große Rolle im Museum, sodass für Jeden etwas dabei war.

Aufgrund der lockeren Stimmung vor Ort und der Freundschaften die sich in der kurzen Zeit mit den anderen Jugendlichen gebildet hatten verflog die Zeit unglaublich schnell, sodass sich der Tag der Abreise unwirklich anfühlte. Schon am Donnerstagabend hatten wir beim Koffer packen gemischte Gefühle: zum einen waren wir glücklich darüber, auf eine tolle Woche zurück schauen zu können und bald wieder zuhause im Spreewald zu sein, zum anderen traurig, dass die Zeit so schnell verging.

Alles in allem können wir jedoch sagen, dass wir diese Erfahrung nicht missen wollen und dankbar sind, dass wir an dem MNU-Stipendium teilnehmen durften. Und wären ohne Frage glücklich, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.

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