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Auf Vorschlag der Schule vergab der Verband zur Förderung des MINT-Unterrichtes 2 Reisestipendien an das Deutsche Museum nach München. Der Förderverein hat die Co-Finanzierung übernommen. Anbei der Bericht von Tim Buder:

Erfahrungs-/Tagebuchbericht der Stipendiumsfahrt ins Kerchensteiner Kolleg/ Deutsches Museum nach München

Sonntag:

Am Sonntag in der Früh sind Justin 10/2 und ich Tim 10/2 nach München aufgebrochen. Nach einer erlebnisreichen Fahrt kamen wir gegen 18:30 Uhr im Kolleg an. Dort haben wir festgestellt, dass wir nicht die Einzigen waren die, die Anreise am Sonntag genutzt haben. Nachdem die Taschen ausgepackt waren haben wir etwas München erkundet.

Montag:

Montagfrüh ging es um halb neun zum Frühstück und anschließend mit Finn, Eike und Bennet (welche auch gestern angereist waren) durch das Museum mit unseren VIP-Karten, bei weitem haben wir in den drei Stunden nicht alles geschafft. Was wir geschafft haben, war es den Pharmazie- und Physikbereich vor dem Mittag gerade so zu erkunden. Um 14:00 Uhr kamen auch die Restlichen 24 Schüler an. Es gab eine kurze Besprechung zum Ablauf der nächsten drei Stunden und anschließend eine sehr knapp gehaltene Führung durch das Deutsche Museum zur groben Orientierung. Später, nachdem wir zu Abend gegessen hatten gab es eine sehr amüsante Kennlernrunde im Tagungsraum des Kollegs bis in die späteren Abendstunden.

Dienstag:

Dienstagfrüh hatten wir einen engen Zeitplan, denn wir sind mit der U-Bahn zum Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (Astronomie) gefahren. Dort hörten wir einen Vortrag im Allgemeinen über das Institut und zu weitergehenden Themen wie Ursprung und Entwicklung des Universums, Sterne und Schwarze Löcher. Nach dem Vortrag wurden wir in zwei „Arbeitsgruppen“ aufgeteilt. In den Arbeitsgruppen wurden uns noch mehr Tätigkeiten näher gebracht, wie z.B. die Erforschung von Galaxienhaufen mit Hilfe von neuen Satteliten, und Erforschung mit Laserstrahlen. Anschließend konnten wir in der Mensa ein Mittagsmahl zu uns nehmen. Nachdem wir wieder im Kolleg waren hatten wir am Nachmittag Eigenstudien, d.h. wir konnten uns im Museum selber Abteilungen anschauen (was man auch machen konnte, wenn keine Vorträge oder Führungen anliegen).

Mittwoch:

Heut Morgen ging es mit den Eigenstudien bis 14.00 Uhr weiter. Dann es gab eine äußerst interessante Vorführung mit einem Vortrag über verschiedenste Nanophänomene. Vorgestellt wurden überwiegend alltägliche Nanophänomene. Am Abend bestand die Möglichkeit freiwillig einen Vortrag über 60 Jahre Neutronenforschung zu besuchen.

Donnerstag:

Heute Morgen konnten wir wieder einen wunderschönen Vortrag zu Mikroorganismen unterm dem Mikroskop lauschen. Nachmittags besuchten wir eine Führung zur Entwicklung der Rechenhilfsmittel/Computer. Letztlich haben wir den letzten Abend mit einer Riesenpizzarunde und Spielen ausklingen lassen.

Freitag:

Letzter Tag und letzte Vorführung, diesmal aber im Planetarium. Aufgrund des langen Abends am Vortag fiel es fast allen schwer sich zu konzentrieren. Trotz dieser Einschränkung war es wieder einmal eine sehr spannende und informative Vorführung. Als der Vortrag zu Ende war konnte man deutlich Wehmut in der Luft, wie auch auf den Gesichtern spüren bzw. erkennen und das auch mit gutem Grund. Wir sind als Gruppe in der Woche schon so zusammen gewachsen, es verstanden sich fast alle mit einander. Es war eine Atmosphäre von Wohlsein und man hatte nicht das Gefühl, ausgeschlossen zu sein. Man konnte im Museum an beliebig vielen Führungen teilnehmen. Am Freitag reichte die Zeit nicht mal um die Führung zu beenden ;)). Alles in allem war es eine rundum gelungene Stipendiums Fahrt mit.